Höchste Zeit, dass wir in diesem Blog klären, wieso wir uns auf den Kunstbegriff SALES DESIGN eingelassen haben.
Zunächst einmal ist es natürlich eine Frage des Klangs. Wer würde bestreiten, dass SALES DESIGN nicht gut klingt? Ein Schuhhändler mit französischen Sprachkenntnissen und Zuhörer einer meiner Vorträge in den vergangenen Monaten, wies mich allerdings darauf hin, dass das französische Adjektiv „sale“ schmutzig bis – gelinde gesagt – schmuddelig bedeute. Die „dreckigen Deutschen“ etwa, frz. „sales boches“, war die abwertende Beschreibung für die Besatzungsmacht im 2. Weltkrieg. Glücklicherweise war mir diese sprachliche Feinheit bei der Titelgebung der Studie nicht bekannt. Letzten Endes sind (Trend-)Begriffe ja dazu da, Lust auf bestimmte Sachverhalte zu machen und neue Phänomene zu beschreiben – eine Spitzfindigkeit, die man sich als Trendforscher erlauben darf. Mehr lesen










Mein Revier // My Territory
Titelbild des Gastbeitrags
Jedes Jahr produziert Blocher & Blocher, Architektenbüro und international renommierte Adresse für Shop- und Storedesign, einen grafisch anspruchsvollen Rückblick auf das vergangene Jahr. Dezember 2010 war ich mit einem Gastbeitrag vertreten, in dem ich darzulegen versuche, wie dezentrale Kundengewinnungs-Strategien und Local Branding gerade angesichts der steigenden Internetnutzung bei Kaufentscheidungen zu wichtigen Hebeln avancieren. Dabei unterstreiche ich vor allem die Rolle des Internet als Kommunikationsraum (und nicht als Distributionskanal).
Der Artikel wurde parallel auch ins Englische übersetzt: „Mein Revier//My Territory“, dt./engl. (PDF), in: Blocher & Blocher, Perspektiven//Perspectives 2010 – News on Architecture, Interiors and Design, S. 76–79