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Mode als Kunstobjekt: Clemens en August definiert Exklusivität neu
„Clemens en August“ nutzt die Idee des Ausstellungscharakters von Museen, um die neue Modekollektion zu präsentieren. Das Münchner Modelabel bietet limitierte Kleidungsstücke ausschließlich in Galerien und Museen an und das jeweils nur für wenige Tage. Jedes Modell gibt es in jeder Größe nur ein- bis fünfmal. Das Museum wird zum Showroom für eine Marke, die sich über ihre außergewöhnliche Exklusivität perfekt in Szene setzt.
Was es mit dem Namen „Clemens en August“ auf sich hat? Der Gründer von Clemens en August stammt aus der Familie Brenninkmeijer, die C&A gegründet hat. Die Brüder Clemens und August eröffneten in der niederländischen Stadt Sneek im 19. Jahrhundert das erste C&A-Geschäft. „En“ ist holländisch und bedeutet „und“. „Clemens en August“ ist der Versuch des radikalen Gegensatzes zum Massenmarkt in der Modeindustrie, das Spiel mit der Verknappung – und durchaus erfolgreich (www.clemens-en-august.com).