C&A scheitert mit Textildiscount „Avanti“

Was Hennes & Mauritz momentan erfolgreich mit seinen Filialen „COS“, „Weekday“ und „Monki“ in die Tat umsetzt, nämlich neue Nischen zu besetzen, lässt C&A kläglich scheitern. Denn anstatt auf ein Trading-up des C&A-Images zu setzen, wagte sich der Modeanbieter mit dem Filialkonzept „Avanti“ in die Tiefen des heißumkämpften Textildiscount-Segments.

Knapp zwei Jahre hielten die „Avanti“-Stores, die modische Kleidung für junge Menschen zum Discountpreis versprachen, durch. C&A trat mit den „Avanti“-Filialen in direkte Konkurrenz zu NKD, Kik und Co. Doch leider sind C&A-Kunden keine „Avanti“-Kunden. Alle 14 „Avanti“-Stores in Deutschland, übrigens alle in 1a-Einkaufslagen, wurden am vergangenen Samstag geschlossen. Sechs von ihnen werden nun zu traditionellen C&A-Läden umgebaut.

Dieses Beispiel zeigt es wiederum deutlich: „Smart Basic“ bedeutet nicht billig um jeden Preis! C&A setzte mit seinem Konzept auf das überholte Phänomen „Geiz ist geil“, wohingegen sich alle anderen Textildiscounter schon längst an einer Trading-up-Strategie – sei sie sortimentspolitisch oder das Store-Design betreffend – orientieren.

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