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Vom Büro zum Erlebnisshop: Bei Designreisen beginnt der Urlaub schon bei der Buchung
Standard ist das Reisebüro „Designreisen“ in München mit Sicherheit nicht (www.designreisen.de). In der Studie SALES DESIGN haben wir schon einige Beispiele im Kapitel „Deep Support“ (S. 88) aufgeführt, wie sich Unternehmen mit Services jenseits der Standards unterscheiden. Designreisen vereint die verschiedensten Services für Reisende unter einem Dach und macht Urlaub in der Münchner Innenstadt erlebbar. Der Concept Store für Luxusreisen bietet auf 440 Quadratmetern und drei Ebenen einen Reiseshop, ein internationales Restaurant, eine Astrologin, ein Architekturbüro und eine Reiselounge.
Von blumigen Düften, die an Tausend-und-eine-Nacht erinnern, wird nicht nur der Reisewillige, sondern auch der Flaneur in den Reiseshop „Elements for fine Travellers“ gelockt. Dort findet man Reiseutensilien jeglicher Art, Produkte ausgewählter Hotels weltweit, aber auch Accessoires fürs Zuhause. Im Restaurant „Adam und Eve“ darf sich der Gast dann wie im Paradies fühlen: Der Starkoch Frank Heppner verbindet dort die asiatische Küche mit ausgesuchten regionalen Produkten und zaubert das kulinarische Angebot diverser Hotelpartner schon vor der Reise auf den Tisch.
In der obersten Etage mit Blick auf die Theatinerkirche und einem großen Aquarium befindet sich die Reiselounge. Die dortigen Mitarbeiter sind keine Reiseberater, sondern Reisedesigner, die dem Gast ein individuelles Reiseerlebnis kreieren. Unentschlossene können sich sogar von einer Astrologin für die nächste Reise die Sterne deuten lassen – und das von der Space-Lounge aus. Da liegt es auf der Hand, dass auch Reisen ins Weltall angeboten werden.
Das i-Tüpfelchen in Sachen Deep Support bietet schlussendlich die Zusammenarbeit des Reiseanbieters mit zwei Architekten: „Designraum“ entwirft nicht nur die eigene Luxuslounge fürs Zuhause, sondern baut auch die Wohnung oder das Haus um, während man entspannt den Urlaub in der Ferne genießt.
Designraum verwandelt den Point-of-Sale des Reiseverkaufs in ein Urlaubsparadies mit 360-Grad-Services. Service ist hier nicht nur eine Floskel, sondern Programm. Für diese Dienstleistungen, die dem Kunden Informationsarbeit abnehmen und ihn aus dem 24/7-Alltag entführen, ist er gerne bereit, einen höheren Preis zu zahlen.
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