Mobiler Preisvergleich: checkitmobile GmbH schluckt barcoo

Auf Seite 51 und 52 der Studie „Sales Design“ finden Sie die Portraits zweier Startups, die sich den mobilen Preisvergleich via Barcode-Scan über das Handy des Konsumenten auf die Fahne geschrieben haben. Das News-Portal „Deutsche Startups“ meldet nun, dass der von der checkitmobile GmbH betriebene Dienst Woabi.de („Woanders billiger“) und das Start-up barcoo unter dem Dach der checkitmobile GmbH zusammengeführt werden.

Geschäftsführer Tarik Tokic beziffert die Downloads beider Handy-Applikationen im Oktober 2009 auf zusammen 50.000. Woabi.de konzentriert sich bisher stärker auf den Preisvergleich am Point-of-Sale. Nutzer des Dienstes erhalten nach dem Barcode-Scan eine SMS mit den günstigsten Offerten in Online-Shops. Der Schwerpunkt von barcoo liegt stärker im Bereich ergänzende Produktinformation. Nach dem Barcode-Scan erhält der Verbraucher neben Online-Preisen auch Testberichte, Nährwertinformationen (Lebensmittel-Ampel) oder Informationen zur Umweltverträglichkeit. Allerdings werden in der neuesten Version des Handy-Dienstes auch Geschäfte der näheren Umgebung angezeigt, die das gescannte Produkt führen. Dieser noch in der Entwicklungsphase befindliche lokale Preisvergleich wird auch Teil des Nokia-Mobildienstes „Point & Find“ sein, bei dem barcoo als deutscher Kooperationspartner eingestiegen  ist.

Voraussetzung für beide Anwendungen ist idealerweise ein internetfähiges Handy oder Smartphone. Mit dem iPhone-App-Store, in dem bereits Woabi.de mit einer Anwendung vertreten ist, steht der checkitmobile GmbH künftig ein wichtiger Kanal zur Anwendererschließung zur Verfügung.

Man darf gespannt sein, ob die checkitmobile GmbH nun durch mehr Transparenz am Verkaufsregal zum Promoter des Offline-Handels wird oder – in letzter Konsequenz – potentielle Kunden am Point-of-Sale zum billigsten Online-Angebot entführt.

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 11. August 2010 um 09:54 | Permanent-Link

    Mit barcoo können nun auch Lebensmittel mobil eingekauft werden. Dafür hat barcoo froodies als Kooperationspartner gewonnen (wie auch schon Amazon). Das Problem der mehrfachen Versandkosten kann übrigens nicht entstehen, da barcoo nur mit einem Anbieter zusammenarbeitet. Wir sind gespannt, wie das Angebot ankommt. Mehr unter http://blog.barcoo.com/2010/08/10/lebensmittel-mobil-bestellen

Ein Trackback

  1. Von Die Zukunft des Internets ist mobil am 11. Januar 2010 um 15:24

    [...] Präsentation die Herausforderungen des Mobilfunkmarktes der Zukunft zusammengefasst. Auch der in SALES DESIGN portraitierte Dienst „barcoo“ findet darin zumindest eine bildliche Erwähnung. Denn eines ist klar, die kleinen digitalen [...]

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